Die Geschichte des Verbandes

Kriegs- und Nachkriegsereignisse brachten 1945 den völligen Zusammenbruch der Zentralheizungs- und Lüftungsindustrie. Zerschlagene Betriebsstätten, keinerlei Materialien und kaum Aussichten, wirtschaftlich tätig werden zu können. Unabhängig davon fanden sich am 26.02.1946 acht hessische Firmen der Zentralheizungs- und Lüftungsindustrie zusammen, um die 1. Satzung der „Wirtschaftsvereinigung Gesundheitstechnik Hessen e.V.“ aufzustellen. Der spätere Vorsitzende des Verbandes, Herr Ing. P. Weber, und der Nestor der deutschen Zentralheizungsindustrie Gustav Wolf unterzeichneten neben anderen die Gründungssatzung.

Am 26.11.1948 beschlossen die Vereinigungsmitglieder einstimmig eine Namensänderung der Vereinigung in „Landesverband Wärme-, Lüftungs- und Gesundheitstechnik Hessen e.V.“. Dem vorausgegangen war die Gründung der rbeitsgemeinschaft „Wärme-, Lüftungs- und Gesundheitstechnik Hessen e.V.“ am 23.09.1948 in Königstein, die erste überregionale Fachorganisation und Vorläufer des Bundesverbandes der Heizungs- und Lüftungsindustrie.

Am 08.03.1949 beschlossen die Mitglieder einstimmig die Bildung eines Arbeitgeberverbandes, der selbstständig Tarifverträge abschließen kann. Waren 1949 nur acht Mitglieder auf der Mitgliederversammlung vertreten, so waren es 1952 bereits 54 Mitgliedsbetriebe. Bemerkenswert für das Jahr 1952 ist die erstmalige Wahl der Ausschüsse des Verbandes, die Tarifkommission, der Technische Ausschuss und der Kaufmännische Ausschuss.

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 06.06.1969 wurde der Name des Verbandes in „Industrieverband Wärme-, Klima- und Gesundheitstechnik Hessen e.V.“ geändert und am 12.06.1998 in „Industrieverband Gebäudetechnische Anlagen und Umwelttechnik Hessen e.V.“.

Am 31.05.2013 erhielt der Verband seinen heutigen Namen „Industrieverband Technische Gebäudeausrüstung und Umwelttechnik Hessen e.V.“

Roemer, Frankfurt um 1945